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Aktuelle Informationen

Änderung der Verfahrensweise bei Beantragung einer Versorgungsauskunft für versorgungsferne Jahrgänge (bis 54 Jahre)

Das Verfahren zur Erteilung einer Versorgungsauskunft hat sich geändert. Unterschieden wird hierbei zwischen versorgungsfernen (bis einschließlich 54. Lebensjahr) und versorgungsnahen (ab 55. Lebensjahr) Jahrgängen. 

Wenn Sie 54 Jahre und jünger sind, erhalten Sie eine Auskunft zum Ruhestandseintritt mit der Regelaltersgrenze (67. Lebensjahr) bzw. der Besonderen Altersgrenze bei Lehrkräften und Beamten des Vollzugsdienstes. Ihren beruflichen Werdegang teilen Sie uns bitte selbst auf dem Antragsvordruck mit. Auch bei bereits im Landesamt für Steuern und Finanzen vorliegenden Anträgen dieser Altersgruppe wird eine Versorgungsauskunft nur für eine mögliche Berechnungsvariante erteilt, um die Versorgungsauskunft zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Wenn Sie 55 Jahre und älter sind, können Sie erneut einen Antrag stellen und erhalten dann zwei ausführliche Versorgungsauskunftsberechnungen. Für diese Berechnungen werden Dienstzeiten anhand Ihrer Personalakte von hier aus ermittelt. Somit wird ab dem 55. Lebensjahr die Kontenklärung nachgeholt und Ihnen liegen rechtzeitig vor Erreichen der Altersgrenze mehrere Berechnungen für Ihre individuelle Lebensplanung und Entscheidungen rund um den Ruhestand vor.

Nachzahlungen für die Jahre 2008 und 2009 – Hinweise und FAQ-Liste

Beamte der Besoldungsgruppen A 10 bis A 16, der Besoldungsordnungen B, C und W sowie Richter und Staatsanwälte der Besoldungsordnung R erhalten für den Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 eine Nachzahlung in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den damals zustehenden abgesenkten Dienstbezügen von 92,5 Prozent und den bei gleichem Amt für das bisherige Bundesgebiet entsprechend zustehenden Dienstbezügen in Höhe von 100 Prozent, die sich aus der verzögerten Ost-West-Anpassung ergibt.

Außerdem wird eine Nachzahlung an alle Beamten der Besoldungsgruppen A 10 bis A 16, der Besoldungsordnungen B, C und W sowie Richter und Staatsanwälte in Höhe von 2,9 Prozent der im Zeitraum vom 1. Mai 2008 bis 31. August 2008 zustehenden Dienstbezüge gewährt, die sich aus der verzögerten linearen Besoldungsanpassung ergibt. Bemessungsgrundlage hierfür sind ggf. bereits die nach Satz 1 auf das »Westniveau« erhöhten Dienstbezüge.

Entsprechende Versorgungsempfänger des in Absatz 1 genannten Personenkreises erhalten eine Nachzahlung in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen von 92,5 Prozent und den bei gleichem Amt für das bisherige Bundesgebiet entsprechend ruhegehaltfähigen Dienstbezügen von 100 Prozent unter Berücksichtigung des zugrunde liegenden Ruhegehaltssatzes und ggf. Anteilssatzes des Witwen- und Waisengeldes bzw. Unterhaltsbeitrages. Bestand Anspruch auf einen Familienzuschlags-Unterschiedsbetrag nach § 50 BeamtVG wird auch dafür eine Nachzahlung in Höhe des Differenzbetrages Ost-West gewährt. Auch für die um vier Monate verzögerte lineare Anpassung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge wird eine Nachzahlung in Höhe von 2,9 Prozent geleistet.

Anfang Juli 2018 werden alle betroffenen Beamten, Richter und Versorgungsempfänger mit einem gesonderten Schreiben über die individuell ermittelten Nachzahlungsbeträge informiert.

Fragen und Antworten zu den Nachzahlungen finden Sie in der nachfolgenden FAQ-Liste.

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